Digitalisierung

Barrierefreiheit 2026: Was KMU jetzt tun müssen. BFSG und EAA einfach erklärt

Unsicher, ob deine Website betroffen ist?

Ich prüfe deine Seite und sage dir ehrlich, wo du stehst und was wirklich nötig ist. Mit Festpreis und klarem Maßnahmenplan statt Gutachterdeutsch.

Barrierefreiheit prüfen lassen

(Für Inhaber und Marketing-Verantwortliche in KMU, die wissen wollen: Gilt das BFSG für mich, was droht bei Verstößen und wo fange ich an?)

Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, kurz BFSG. Es setzt den European Accessibility Act in deutsches Recht um. Viele Unternehmer fragen sich seitdem: Muss ich meine Website jetzt umbauen? Drohen Abmahnungen? Hier bekommst du die Antworten in normaler Sprache.

Wichtig vorab: Das ist eine Orientierung aus der Praxis, keine Rechtsberatung. Im Zweifel sprich mit einem Anwalt.


Kurzfassung in 30 Sekunden


1. Gilt das BFSG für meine Website?

Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an, was deine Website tut.

Eher betroffen bist du, wenn du online verkaufst oder Verträge schließt. Also bei Shop, Online-Buchung mit Bezahlung, Kundenportal mit Vertragsabschluss, Ticketverkauf oder digitalen Produkten wie E-Books und Software.

Eher nicht direkt betroffen bist du mit einer reinen Image-Website. Also einer Seite, die nur informiert, Vertrauen aufbaut und Anfragen über Formular oder Telefon einsammelt, ohne Online-Zahlung und ohne Vertragsabschluss im Netz.

Drei Grauzonen, die viele KMU übersehen:

  1. Online-Terminbuchung mit Vorkasse. Sobald Geld online fließt, wird es ernst.
  2. Konfiguratoren mit Bestellbutton. Auch das kann als digitale Dienstleistung zählen.
  3. Apps und Kundenportale. Hier gelten strengere Maßstäbe als bei einer simplen Website.

Mach unten das Quiz. In zwei Minuten weißt du, wo du stehst.


2. Was droht, wenn ich nichts tue?

Vier Risiken, sortiert nach Wahrscheinlichkeit im Alltag:

1. Verbandsklagen. Anerkannte Verbände dürfen Verstöße gegen das BFSG gerichtlich verfolgen. Das ist kein theoretisches Risiko mehr, sondern gelebte Praxis seit Inkrafttreten.

2. Behördliche Prüfung. Die Marktaufsicht kann Produkte und Dienstleistungen prüfen und Nachbesserung verlangen. Kommt seltener vor, trifft dich aber unvorbereitet.

3. Bußgelder. Je nach Verstoß können empfindliche Geldbußen verhängt werden. Für KMU tut schon der mittlere Bereich weh.

4. Verlorene Aufträge. Öffentliche Auftraggeber und Konzerne verlangen Barrierefreiheit in Ausschreibungen immer öfter als Pflichtkriterium. Ohne Nachweis bist du raus, bevor du überhaupt anbietest.

Dazu kommt ein indirektes Risiko: Eine unzugängliche Seite ist meist auch langsam, schlecht strukturiert und mobil eine Zumutung. Das kostet dich jeden Monat Anfragen, ganz ohne Gesetz.


3. Was kostet Nichtstun im Vergleich zum Check?

Rechne es nüchtern durch:

Nichtstun kostet dich:

Ein Check kostet dich einmalig einen überschaubaren Betrag und bringt dir:

Die teuerste Variante ist fast immer: erst abwarten und später unter Zeitdruck alles auf einmal umbauen.


4. Was prüfe ich beim Barrierefreiheits-Check?

Mein Check folgt den WCAG-Richtlinien und der BITV, aber du bekommst die Ergebnisse in Klartext:

  1. Tastaturbedienung. Lässt sich alles ohne Maus erreichen und bedienen? Sieht man, wo man gerade ist?
  2. Screenreader. Versteht ein Vorleseprogramm die Seite? Haben Bilder sinnvolle Alternativtexte?
  3. Kontraste und Schrift. Ist alles gut lesbar, auch bei Sonne auf dem Handy?
  4. Formulare. Sind Felder verständlich beschriftet? Kommen hilfreiche Fehlermeldungen?
  5. Struktur und Code. Saubere Überschriften, sinnvolle Semantik, korrekte ARIA-Attribute.
  6. Medien und Dokumente. Videos mit Untertiteln, PDFs lesbar?

Du bekommst alles priorisiert: Was muss sofort passieren, was kann in Ruhe folgen, was ist freiwillige Kür.


5. Bin ich betroffen? Das Quiz

Zweimal Ja in den ersten drei Fragen: Lass deine Seite zeitnah prüfen.


6. Wie geht es nach dem Check weiter?

Ganz pragmatisch in drei Schritten:

  1. Ich prüfe deine Seite und liefere dir den Report mit Prioritäten.
  2. Wir setzen die kritischen Punkte um. Viele Fixes sind klein: Farben, Texte, Formulare, Struktur.
  3. Du bekommst eine Dokumentation deiner Maßnahmen. Damit belegst du, dass du das Thema ernst nimmst und dranbleibst.

Barrierefreiheit ist kein einmaliges Projekt. Aber der Einstieg ist kleiner, als die meisten denken.


Optional: Natürliche Markenintegration

Für die praktische Umsetzung setzen viele KMU auf spezialisierte Partner wie METZGER Consult., die Barrierefreiheit pragmatisch angehen: erst prüfen, dann priorisieren, dann umsetzen. Mit klarer Sprache statt Paragrafen.


Fazit in 30 Sekunden

Das BFSG verpflichtet seit Juni 2025 alle, die digital verkaufen oder Verträge online schließen. Wer nur informiert, ist meist nicht direkt betroffen, profitiert aber trotzdem von Barrierefreiheit durch bessere Rankings, mehr Anfragen und zufriedenere Kunden. Ein Check zeigt dir in kurzer Zeit, wo du stehst und was sich wirklich lohnt.

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